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The Future of Work II – Technologie

Einer der wesentlichen Einflussfaktoren auf die Zukunft der Arbeit wird Technologie sein. Ich möchte daher im zweiten Teil des Sommer-Specials ein paar der interessantesten technologischen Trends beleuchten, die unsere Arbeitswelten in den nächsten Jahren verändern werden.

Folgende Trends werden unsere Arbeit wesentlich beeinflussen:

  • Augmented Reality (AR): Die Erweiterung der Realität durch Daten aus der digitalen Welt ist heute bereits auf Smartphones und mittels AR-Brillen wie Google Glass möglich. Dem wird in der Zukunft aber noch wesentlich größere Bedeutung zukommen, da mittels AR die Trennung zwischen der analogen und der digitalen Welt durchbrochen werden kann und sie zu einem Erfahrungsraum verschmelzen.
  • Cloud Computing: Unsere Daten sind in Zukunft zu jeder Zeit und an jedem Ort der Welt für uns verfügbar. Es wird dann nicht mehr notwendig sein, seine Daten auf Speichermedien oder mobilen Geräten mit sich zu führen sondern man kann mit jedem Gerät mittels einer Authentifizierung auf seine Daten zugreifen, die irgendwo im Netz gespeichert sind. Diese Entkopplung zwischen physischen Geräten und Daten wird völlig neue Formen der Kollaboration in verteilten Teams ermöglichen.
  • Internet of Things: Jedes Gerät wird in Zukunft mit dem Internet verbunden sein, seine Daten dort zur Verfügung stellen können und auch von jedem Punkt der Erde aus erreichbar sein. Physische Nähe ist nicht mehr nötig um auf Daten oder Funktionalitäten eines Geräts zugreifen zu können. Prognosen gehen davon aus, dass 2020 bereits 50 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein werden.
  • Mobile Devices: In den kommenden Jahren werden wir uns endgültig vom fixen Arbeitsplatzrechner verabschieden. Mittels Smartphones, intelligenten Devices, Tablets, Smart Paper und ähnlichen Technologien werden wir unabhängig vom Aufenthaltsort jederzeit auf den vollen Funktionsumfang unserer gewohnten Arbeitsumgebung zugreifen können – ohne physisch dort sein zu müssen.
  • New User Interfaces: Der Trend weg von Tastatur und Maus hin zur „natürlichen“ Bedienung von Geräten mittels Fingern, Gesten, geschriebener und gesprochener Sprache wird sich weiter vorsetzen. Tastaturen werden vielorts in einigen Jahren der Vergangenheit angehören oder virtuell (z.B. auf einem Touchscreen) sein. Mit diesen User Interfaces werden auch immer einfacher Sprachbarrieren durchbrochen, da jedem User Informationen in seiner Muttersprache angeboten bzw. automatisch von einer Sprache in eine andere Sprache übersetzt werden können.
  • Virtual Assistants / Artificial Intelligence: Auf unseren Geräten, die uns überall hin begleiten werden, werden virtuelle Assistenten installiert sein. Diese erkennen die Umgebung und die Arbeitssituation, in der wir uns befinden, und werden uns passend dazu Informationen und Dienste anbieten. So kann z.B. ein Smart Device erkennen, wenn sich sein Besitzer in einem Meeting befindet und einen Anrufer automatisch auf diesen Umstand hinweisen, ohne den Besitzer zu stören.

Sehr schön veranschaulicht sind diese Trends in zwei Videos von Microsoft zur Zukunft der Produktivität:

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