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Natural Language Processing – The Next Big Thing?

Eine der ganz großen Herausforderungen der Informationstechnologie ist das Verstehen und Verarbeiten natürlicher Sprache. Wie bringt man einem Computer bei, den Sinn eines Satzes und die Intentionen des Sprechers zu verstehen? Wie erkennt ein Computer Sarkasmus, Anspielungen oder Zweideutigkeiten? Kann ein Computer überhaupt jemals natürliche Sprache so verstehen wie ein Mensch?

Zwar sind wir aktuell noch ein Stück Weg davon entfernt, dass ein Computer auch subtile Bedeutungen und Kontext natürlicher Sprache verstehen kann. Aber wer bereits Apples Siri, Amazons Echo oder Microsofts Cortana genutzt hat, der weiß, wozu virtuelle Assistenten fähig sind. Und virtuelle Assistenten der zweiten Generation, wie Google Assistent oder Viv, werden noch deutlich mehr können. Ich hatte darüber bereits vor einigen Tagen in einem Blogpost geschrieben.

In einem aktuellen Blogpost beschreiben Mitarbeiter von Facebook, wie DeepText – eine Deep Learning Software – geschriebenen Text interpretieren und verstehen kann. Ein äußerst interessanter, wenn auch etwas technisch geratener Artikel, der zeigt, was in absehbarer Zukunft möglich sein wird. Diese Fähigkeit zum Verstehen natürlicher Sprache wird einen nachhaltigen Einfluss auf die Form haben, wie wir in Zukunft mit Computern interagieren.

Die Zeiten, in denen man Befehle in strukturierter Form mittels Tastatur eingeben musste, sind ja bereits seit längerem vorbei. Doch auch die Zeiten der Touchscreens und Wischgesten scheinen bereits gezählt zu sein. In Zukunft werden wir mit Computern genauso in natürlicher Sprache interagieren wie mit anderen Menschen. Der Graben zwischen Mensch und Maschine schließt sich damit ein Stück weiter, Interaktion mit Maschinen wird sich deutlich natürlicher anfühlen als heute.

Wenn man sich vor Augen führt, wie viel große Technologiekonzerne aktuell in den Bereich Natural Language Processing und Deep Learning investieren, dann kann man mit Fug und Recht vom „Next Big Thing“ sprechen.

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