Bildquelle & Copyright: Jibo

Ein Körper für den virtuellen Assistenten

Virtuelle Assistenten wie Amazons Alexa, Apples Siri oder Microsofts Cortana sind bereits heute ein Bestandteil unseres Lebens. Doch damit die Interaktion zwischen Mensch und Maschine funktioniert, muss der virtuelle Assistent eine physische Verkörperung haben. Bisher waren dies Smartphones, Computer oder Spielekonsolen. Das Startup Jibo geht mit seinem „sozialen“ Roboter einen anderen Weg.

Indem es den virtuellen Assistenten mit einem passenden physischen „Körper“ versieht, möchte es eine menschlichere Interaktion zwischen Mensch und Maschine ermöglich. Selbst mit Siri oder Cortana auf dem Smartphone fühlt sich die Interaktion mit einem virtuellen Assistenten sehr artifiziell an. Man spricht eben mit seinem Handy.

Ein Gehäuse, dass in Form und Gestalt an einen Menschen angelehnt ist, soll eine tiefere emotionale Beziehung und damit eine natürlichere Interaktion ermöglichen. Jibo soll als Familienmitglied im weitesten Sinne – so wie ein Haustier – wahrgenommen werden. Sehr anschaulich wird das in diese Video von Jibo:

Ob dies in der Praxis so funktioniert wie in der heilen Welt der Werbevideos bleibt abzuwarten. Aktuell kämpfen alle virtuellen Assistenten noch mit einer Vielzahl an praktischen Hürden von der korrekten Spracherkennung bis hin zur Integration mit Services von Drittanbietern. Es wird daher nicht nur die physische Form der Interaktion über den Erfolg von virtuellen Assistenten entscheiden, sie könnte aber einen Einfluss auf die Akzeptanz haben.

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