Bildquelle & Copyright: light.co

Light: Neues Konzept für Digitalkameras

Wer heute fotografiert, macht dies meist entweder mit der Kamera seines Smartphones oder einer teuren Spiegelreflexkamera. Bei Smartphones sind die Bilder aber oft von durchwachsener Qualität und man muss mit einer festen Brennweite und digitalem Zoom arbeiten. Spiegelreflexkameras benötigen dagegen viel kostspieliges Zubehör und man schleppt für gewöhnlich mehrere Kilogramm Ausrüstung mit sich herum. Mit der L16 von Light gibt es eine innovative Alternative.

Die L16 arbeitet mit 16 in die Kamera integrierten Objekten gleichzeitig, die über unterschiedliche fixe Brennweiten verfügen. Die Bilder der verschiedenen Objektive werden von der Software der Kamera dann zu einem Bild mit bis zu 52 Megapixel kombiniert. Durch die Kombination der Bilder von bis 10 Objektiven ist es möglich, auch nachträglich noch den Fokus und die Schärfentiefe eines Bildes zu ändern. Zudem erlauben die unterschiedlichen Objektive der Light einen optischen Zoom von 30 – 150mm Brennweite. Diese Stärken kann die Kamera dank der intelligenten Kombination der Bilder auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen ausspielen.

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Das innovative Kamerakonzept von Light möchte damit die Kontrolle einer Spiegelreflexkamera mit dem Bedienungskomfort und dem kompakten Format eines Smartphones kombinieren.  Dieses Konzept scheint bisher aufgegangen zu sein. Aktuell ist die L16 ausverkauft. Wann die Kamera erscheinen soll und wann sie wieder bestellbar sein wird, wurde von Light bisher noch nicht bekannt gegeben.

Gegründet wurde Light im Jahr 2013. Im darauffolgenden Jahr konnte das Unternehmen in einer ersten Finanzierungsrunde 9,7 Millionen US-Dollar Venture Kapital einsammeln, 2015 dann nochmals 25 Millionen US-Dollar.

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